Archive for February, 2006

Fsck for forest

Monday, February 27th, 2006

Da hat mir der Flunder doch ein klasse Link zugespielt:

Bitte jetzt hier klicken

Den kann ich alter Hippiehasser sogar noch für gut befinden!

Rettet den Wald, er ist der Spross des Lebens, unsere Atemmaske die von der Decke fällt.

Peace und so

Traum nach der Cocka Hola Company

Monday, February 27th, 2006

Nach einem beschissenen Tag
erschien mir ein kleiner Neger im Traum
und sprach:
>> Take life easy!>Lach!” - Ich erwache mit Kopfschmerzen.

Wer das hier liest, ist scheiße.

Saturday, February 25th, 2006

Skandal! CDU kooperiert mit Hilter !!!!! Beweis

Wenn das Leben scheiße ist.

Saturday, February 25th, 2006

Vor der Entscheidung stehen: “Was will ich machen”, seine Zukunft bestimmen zu müssen, sein Leben jetzt auszurichten, das ist eine beschissene Wahl. Ich weiß nicht was mir gefällt. Und was mir gefällt, das kann ich nicht. Oder ich bin zu dumm oder zu faul oder einfach nicht reich genug - hierbei im weiteren Sinne “Ich”.

Wenigstens haben sich die ersten drei guten Bands für das Hurricane angekündigt. Das heißt gute hundertsechzig Deutsche Mark fließen demnächst von meinem Konto auf das der FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH.

Ich freu mich schon auf die ganzen Hippies, über die ich lästern werde. Wahrscheinlich solange bis alle meine Mitmenschen um mich herum von mir Abstand halten - rein präventiv. Ich nenne das Angriffskrieg, alle wollen sie mich drann kriegen, aber so leicht bringt man mich nicht zum schweigen. Ich kleiner nervige, schüchterner Vollzeitspack werde irgendwann schon alle verwundern…

welcome to the “nomansland”

Thursday, February 23rd, 2006

Zuersteinmal: Meine steile Karriere als Medieninformatiker würde ich jetzt inoffiziell offiziell als beendet ansehen. “Ich bin gespannt was die Zukunft bringt”

Mal sehen wann die Selbstlügen aufhören. Und kann mir eventuell mal einer erzählen, warum das Hurricane dieses Jahr das wohl beschissenste Lineup aufstellt, dass ich je gesehen habe? Ich befürchte die betreiben eine ganz aggressive Ausgrenzungspolitik, zumindest mir gegenüber. 80 Euro für eine Veranstaltung zu zahlen, auf der nur Bands auftreten, die ich hasse, ist das eine gute Anlage? Ich werde meinen Anlageberater bei unserer örtlichen Raiffeisenbank mal konsultieren.

Und morgen - oh ist ja schon heute - 21 Uhr Sarah Kuttner nicht vergessen!

PS: Das Buch ist klasse, hoddi :>

Sei doch nicht immer so negativ…

Wednesday, February 22nd, 2006

Das Leben hat so viele positive, zauberhafte, wunderbare Seiten! Ab heute bin ich nicht mehr negativ!

Das bisschen Tod, Elend, Krieg, Leid, persönliche und innere Konflikte, Lüge und Heuchlerei, Geldmangel, psychische und physische Probleme, Gewissensauseinandersetzungen, schlechte Musik stehen doch im keinen Vergleich zu diesem wunderbaren, köstlichen Apfel und einem herrlichen Kinderlachen, dass auch dir ein Lächeln auf das Gesicht zaubert. Du darfst nicht immer denken, dass das Glas halbleer ist, es ist sogar voll!

Also, nimm endlich die Beine in die Hand, ergreif Initative, du bist Deutschland!

Ich danke dir.

Macht und Rebel

Wednesday, February 22nd, 2006

“Ich habe mich bisher immer der Linken zugehörig gefühlt. Warum eigentlich? Vielleicht, weil ich sie für rebellischer hielt…”

Der Sinn und das Wie des Protests im reichen, sozialdemokratischen Norwegen, vor allem das sind die Themen im neuen Buch des skandinavischen Autors und Künstlers Matias Faldbakken. Während sein erstes Buch noch ein lautes Nein zu Konsens und Spießertum war, überwiegen im neuen Roman die Zweifel an Rebellion und Gegenkultur. Zwar spielt das Buch in der linken Szene, doch keiner der beider Helden Macht und Rebel fühlen sich hier heimisch. Rebel, irgendwo zwischen 25 und 30 Jahren alt, widert die Heuchelei, die inhaltslosen Phrasendrescher, die drogenabhängigen, versifften “Sinnstifter” an, längst selbst zum Produkt und Karikatur geworden, die vor allem der lifesyle-Industrie durch ihren Zwang zum Anderssein und den daraus vielfältig entstehenden trends in die Karten spielen.
Hier tritt der aalglatte coolhunter Macht auf, der den underground nach neuen trends abgrast und diese dann an Großunternehmen wie Nike verscherbelt und im Laufe des Romans auf Rebel stößt, der in seiner ego crisis, im Streben nach Individuation und Identifikation, die letzten Tabus zu brechen versucht. Er verfasst politische Reden in denen er Teile aus Mein Kampf sampelt und beginnt eine sexuelle Beziehung mit den preeteen-Problemkindern Thong und Thong jr.
Ein unter dem Verdacht des Antisemitismus geratene Firma braucht dringend einen radikalen Imagewandel und bittet Macht für diesen zu sorgen. Macht beschließt einen Angriff auf den stärksten Konkurrent der Firma. Er liest begeistert Rebels reden und spannt ihn mit in die Aufgabe ein. Sie benutzen ihre blendenden Kontakte zum linken underground und hetzen diesen gegen den Konkurrent der Firma auf, sie verraten natürlich nichts von ihren ominösen Auftraggebern…
Der pädophile Leader des osloer Untergrund Fatty, mobilisiert seine Mitstreiter und lässt das Firmengebäude am Stichtag von einer Horde lefties in orangenen Guantanamo-Anzügen stürmen…

Die Heuchelei, der selbst zur Ware degenerierten Kapitalismuskritik, ihre Sinnlosigkeit in Zeiten des weitgehend erfolgreichen Sozialdemokratismus, diese Themen sind auch Gegenstand des Sachbuchs “Konsumrebellen - Mythos der Gegenkultur” von den kanadischen Journalisten Joseph Heath und Andrew Potter. Die beiden ehemaligen Protestler und Globalisierungskritiker attestieren dem Kapitalismus eine hervorragende Gesundheit und wichtiger, ein fantastisches Abwehrsystem: schluckt er doch wie eine riesige Makrophage jedwede Form des Protests, der Gegenkultur und scheidet diese verdaut also mainstreamkonform als fertiges Produkt wieder aus. “Punk’s dead”.
Die beiden gehen weiter und stellen die in den Antikapitalistenohren wahrscheinlich fürchterlich provokante Frage, wozu Protest? Die Sozialdemokratie habe gewonnen und für eine mehr oder weniger gerechte Waren- und Güterverteilung gesorgt. Als Hauptaugenmerk bleibt die globale Ungerechtigkeit übrig, die aber, wenn, dann nur durch einen vernünftig und besser genutzten Kapitalismus überwunden werden könne.

we’re back…

Tuesday, February 21st, 2006

Der Streifzug des kongenialen Trio infernales hat begonnen.

Die Fahnen auf Halbmast - keine Tragödie, ein Tribut. Ein Tribut an die gewisse Ungewissheit die kommen mag. Möge die Motivation mit euch sein, würde es in einem vielgesehenen Science-Fictionfilm heißen, wenn dies ein vielgesehener Science-Fictionfilm wäre.

Ohne Narzistisch oder Überheblich klingen zu wollen: Wir übertreffen jeden durchschnittlcihen Sarah Kuttner-Fan in jeder Hinsicht, vor allem natürlich beim IQ, dafür sind wir ja hier. Aber weil es uns nicht so wichtig ist, denn die emotionale Intelligenz ist ja viel wichtiger und kostbarer, lassen wir das hier nicht raushängen.

Eins sei allen Mando Diao/Franz Ferdinand Fans gesagt: Seid gewarnt vor mir! Meine Wortgewalt (Anmerk. d. Autors: Er räuspert sich) gepaart mit mit meiner unheimlich starken Exzentrität (Anmerk. d. Autors: Er räuspert sich) lassen jeden dieser Möchtegernhipppies in Cordhosen und “Oldschoolsneakern” kalt erstarren - natürlich lässt sich ihre unkontrollierbare Transpiration dadurch nicht beeindrucken.
Um alle wieder harmonisch zu stimmen: Für mich seid ihr natürlich auch Menschen!

Mein Wunsch für eine bessere Welt:

Mehr Misanthropie, weniger Toleranz und Franz Ferdinand abschaffen!

Danke für Ihre Aufmerksamkeit und bleiben sie uns gewogen,

Ihr Julian D

Franz Ferdinand abschaffen!

usurpator - you know who

Tuesday, February 21st, 2006

…klar liegt mein Haar gut. Meine Frisur ist ein Kompromiss aus fashion und sophistication, genau richtig. Rot oder Gold. Bayern hat so geile Trikots. Geil. Gold oder Rot. Rot könnte zu aggressiv wirken…- was gut ist. Unterstreicht durchaus meine Spielweise, was ich aber nicht nötig hätte, aber trotzdem geil. Rot sieht leidenschaftlich aus; Weißwein trinke ich aber lieber als roten und Gold passt auch besser zu meiner Frisur. Gold, geiles Champagnergold.
… Radlerhose liegt da wo sie liegen sollte, bei mir ist alles so wie ich es wollte oder will. Mein Wille, meine stärkste Waffe. Wille, Disziplin und Kampfgeist, ich Übermensch. Zum Krieg bin ich geschaffen - von meinem Kumpel, den ihr „Gott“ und ich „Pflaume“ nennen darf, den ich versichert habe…dessen Sohn ich kurz vor Golgotha, Pilatus und der Passion versichert habe und der dank mir, kurz danach wieder über Erde und Wasser wandeln konnte.
Geformt aus guten, harten Eigenschaften, Wäre ich Holz, dann Eiche, wäre ich Metall, dann Stahl, Platin oder Gold, wäre ich Tier, dann Löwe.
Meine 95kg wirken beschleunigt wie Hiroshimabomben. Wäre ich Krieg, dann Atomkrieg. Kurz, entschlossen, in die Knie zwingend und radikal. Ich bin Dynamit und pulverisierend. Ich bin eine Stampede, angekündigt durch ein tiefes Ausatmen rase ich über das Spielfeld einer Herde wütender, grollender und schnaubender Nashörner gleichend, die alles nieder rasend durch die afrikanische Savanne tankt:
no compromises. Ein Sturm, der die Menschen unter mir, tief, tief unter mir hinweg fegt, als wären sie Pappmaschee. Mein Auto ist silbern. Mein Auto ist schnell und stark Mein Auto ist ein Kompromiss aus Kraft und sophistication. Mein Auto ist aus Schweden. Schweden ist ein Land mit schönen Menschen, Männern und Frauen. Schweden ist reich – wie ich. Wäre ich ein Land, ich wäre ein Schweden nur größer und weniger sozialdemokratisch.
FC Bayern… ich hatte keine Wahl. Bayern ist mit nichts und niemandem vergleichbar – außer mit mir. Ich bin ein Macher, ein Schöpfer, ein klitzekleiner Fußballgott, ein MachtHABER, kein Demokrat, ein Autokrat, ein Usurpator, ein Napoleon, ein Sonnenkönig in Purpur oder Gold, ein Cäsar, ein Augustus in Adidas.
Ich bin Recht und Gerechtigkeit, Athene und Apoll. Ein RTL2-Hercules, ein Sauron, ein Rockie, ein Judgre-Dredd…

usurpator sum